Ist in Hamburg eigentlich immer Dom?

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Der Hamburger Dom gehört zu St. Pauli wie der Fischmarkt an die Elbe. Dreimal jährlich besuchen mehrere Millionen Besucher das "größte Volksfest im Norden". Hertje Brodersen hat auf Instagram das passende Hashtag #seemslikeitsalwaysdominhamburg ins Leben gerufen – wir haben mal nachgefragt.

Autor

Redaktion hamburg ahoi

Hertje, von dir stammt das Hashtag #seemslikeitsalwaysdominhamburg. Warum dieses Hashtag?

Alle paar Monate kehren die Wohnwagen und Buden zum Heiligengeistfeld zurück. Als ich noch in der Schanze wohnte fragte ich mich jedes Mal: War nicht gerade erst Dom? Wie kann das schon wieder losgehen? So fing es an mit dem Hashtag.

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Was fasziniert dich am Dom?

Mich interessiert die Ruhe vor dem Sturm. Wenn alles stillsteht, gibt es viele Details zu beobachten, die im Geblinke, Getöse und Gewusel leicht untergehen. Der ruhende Dom ist ein wenig trist, aber auch eklektisch. Allein der Kontrast aus Flakturm und Jahrmarkt… Das ist schon speziell.

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Am schönsten ist die Stunde bevor der Dom aufmacht. Alles ist still, die Rollläden sind noch fast alle unten. Aber der Dom reibt sich den Schlaf aus den Augen, und der Geruch von gebrannten Mandeln liegt schon in der Luft.

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Deine Lieblingsdomfotografen sind und warum?

Es gibt viele Fotos, die Licht und Leben des Doms gut einfangen, aber am meisten sprechen mich Fotografien an die ein Gefühl für Tristesse mit einem feinen Sinn für Humor paaren. Das schaffen für den Dom nach wie vor gert_pauly, bosch und marge_k am besten.

Wir sprechen regelmäßig mit Fotografen aus Hamburg und der Welt, die mit ihrem Smartphone auf Entdeckungstour gehen. #instagrammerahoi