Instagram als Reiseführer für Hamburg

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Martin Heilberg Hjortsø hat durch Instagram die Fotografie für sich entdeckt und sich damit selbstständig gemacht. Er arbeitet als freier Fotograf und Grafikdesigner in Dänemark. Auch von seinem allerersten Hamburg-Besuch brachte der Däne wunderschöne Motive mit Postkartenpotenzial mit.

Autor

Kerstin Gressnich

Kerstin Gressnich ist freie Filmemacherin und Social Media Ninja aus Hamburg.

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Neben der Fotografie ist das Reisen seine große Leidenschaft. Zwei bis vier Stunden verbringt Martin täglich auf Instagram, um sich Inspiration für neue Reiseziele zu holen. Sein Account @meetmartin zeigt seine Heimat Kopenhagen von seiner besten Seite.

Martin, welche Rolle spielt Instagram auf deinen Reisen?

Ich recherchiere sehr viel auf Instagram, bevor ich verreise. Vor meiner Reise nach Hamburg habe ich die Feeds der Top Hamburger Instagrammer angeschaut. Ich speichere mir vor jedem Trip viele Bilder, damit ich die Orte leicht wiederfinden kann. Ich verreise mit Freunden, aber auch mit anderen Instagrammern. Weil es in erster Linie darum geht, so viel Bilder und Videos wie möglich zu machen, teile ich mir die Zeit für beides genau ein. So entstehen während meiner Besuche keine Diskussionen.

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Von welchen Hamburger Instagrammern hast du dir Reisetipps geholt?

Bei der @hansegang habe ich mir Inspiration für die Stadt und all ihre Instagram Hotspots geholt. Den Account @bluebatavia habe ich mir vorher angeschaut, da Ingo viele minimalistische Motive und Architektur Fotos aus Hamburg postet. Bei @frauelein_anker habe ich einen Eindruck von eurer Cafészene bekommen.

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Du warst zum ersten Mal in Hamburg. Was hat dich überrascht?

Ich wusste gar nicht, was mich in Hamburg erwartet. Die Stimmung hat mich überrascht. Die Stadt wirkt so gemütlich und viel kleiner als ich es mir vorgestellt hatte. Die Speicherstadt war aus fotografischer Sicht faszinierend – mit ihrer Symmetrie und ihren Fluchtpunkten. Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können. Auch das Komponistenviertel hat mir gefallen. Und ich würde allen Besuchern empfehlen, den Turm der St. Petri Kirche zu besteigen. Die 130 Meter erklimmt man mit genau 544 Stufen. Ich würde zwar behaupten, dass ich gut in Form bin, doch das war wirklich anstrengend! Dafür war der Ausblick unglaublich, besonders in Richtung Rathaus. Ich wäre gerne schon zum Sonnenaufgang da gewesen.

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Martin, vielen Dank für das Gespräch und ahoi!

Wir sprechen regelmäßig mit Fotografen aus Hamburg und der Welt, die mit ihrer Kamera in Hamburg auf Entdeckungstour gehen. #instagrammerahoi